Migration und Asyl

Bis heute profitiert die Schweiz — wirtschaftlich und kulturell — von den verschiedenen Sprachen, Herkünften, Traditionen und historischen Erfahrungen jedes Einzelnen. Diese geschaffene Vielfalt soll für zukünftige Generationen gesichert werden.
Deshalb setzen sich die Jungen Grünliberalen für eine liberale Migrationspolitik ein: Mehr Menschen sollen in der Schweiz Schutz finden. Mehr Menschen sollen politische Rechte erhalten. Mehr Menschen sollen am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen
Leben teilhaben können.
Wir setzen uns für Rahmenbedingungen ein, welche Menschen eine Integration und Teilhabe in der Schweiz ermöglichen, damit die direkte Demokratie die gelebte Realität für die ganze Schweizer Bevölkerung wird.

Faire und klare Spielregeln bei der Einbürgerung

Für Menschen, die sich einbürgern wollen, sollen in der ganzen Schweiz objektiv messbare, einheitliche und vereinfachte Kriterien gelten. Es sollen keine willkürlichen Beschlüsse oder subjektive Empfindungen über die Zugehörigkeit zur Schweiz entscheiden.

Operation Papyrus Für Menschen ohne Aufenthaltsbewilligung

Menschen, die sich ohne Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz aufhalten, sollen unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit erhalten, ihren Aufenthalt zu legalisieren.

Gesicherter Aufenthalt für Vorläufig Aufgenommene Menschen

Der F‑Status (vorläufige Aufnahme) soll durch den Status «Schutzgewährung» ersetzt werden. Menschen, die trotz fehlendem Asylgrund nicht in ihre Heimat zurückkehren können, sollen analog zum B‑Status für eine längere Dauer einen gesicherten Aufenthalt und Zugang zum Arbeitsmarkt erhalten.

GEMEINSAME EUROPÄISCHE ASYLPOLITIK

Die Schweiz soll sich als Vertragsstaat des Dublin-Abkommens vermehrt für eine faire Verteilung von schutzbedürftigen Menschen innerhalb Europas einsetzen. Dabei soll der Einsatz eines permanenten Umverteilungsmechanismus mittels Verteilschlüssel angestrebt werden.

Offenere Arbeitsmarkt keine Höchstzahlen oder Kontingente

Die Möglichkeit für einen Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt soll für alle Menschen offen stehen und nicht auf planwirtschaftlichen Zahlen festgeschrieben werden.

Vereinfachter Arbeitsmarktzugang für Hochschulabsolventen

Personen aus Drittstaaten, die ein Studium an einer Schweizer Hochschule absolviert haben, sollen einen erleichterten Zugang zum Arbeitsmarkt erhalten. Dadurch profitiert die Gesellschaft und der Arbeitsmarkt von den zuvor investierten hohen Ausbildungskosten.

Jus Nexi — Recht auf Staatsbürgerschaft

Kinder von eingewanderten Menschen, die in der Schweiz ihre Kindheit verbracht haben und die obligatorische Schule besucht haben, sollen das Recht auf eine Schweizer Staatsbürgerschaft haben.

Jährlich mehr Humanitäre Aufnahmen Durch die Schweiz

Wir fordern, dass die Schweiz im Rahmen des UNHCR Resettlement-Programms eine höhere jährliche Anzahl Schutzbedürftiger aufnimmt und die globale Umsetzung des Resettlement-Programms fördert.

BESCHÄFTIGUNGSPROJEKTE FÜR MENSCHEN IM ASYLVERFAHREN

Kanton und Gemeinde fördern Beschäftigungsprogramme und soziokulturelle Integrationsprogramme für Menschen im Asylverfahren, um eine schnelle Teilhabe im Arbeitsalltag zu ermöglichen und die Integration zu fördern.

Erleichterte Steuerung der Integration in den Arbeitsmarkt

Die Steuerung der EU/EFTA-Arbeitsmarktintegration soll erleichtert und Artikel 121a BV (Masseneinwanderung) entsprechend angepasst und der Bevölkerung zur Abstimmung vorgelegt werden.

STREICHUNG DES INLÄNDERVORRANGS FÜR DRITTSTAATEN

Arbeitssuchende aus Drittstaaten sollen einen vereinfachten Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt erhalten. Die bürokratische Hürde des Inländervorrangs soll zugunsten eines offenen Arbeitsmarktes aufgehoben werden.

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